, Buchs Enrico

Nachhaltigkeits-Initiative Keine 10-Millionen-Schweiz

Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz ist explodiert – innerhalb von 12 Jahren um eine Million Menschen auf 9.1 Millionen Einwohner. Wir alle sehen und spüren die Folgen der massiven Zuwanderung: Wohnungsnot. Immer höhere Mieten. Zubetonierung der Landschaft. Stau und überfüllte Züge. Steigende Kriminalität. Sinkende Bildungsqualität. Das Gesundheitswesen ist am Anschlag. Viele fühlen sich zunehmend fremd im eigenen Land. Darum muss jetzt gehandelt werden.

Die Folgen der ungebremsten Bevölkerungszunahme machen auch vor Orpund nicht Halt. Unsere Strassen werden stärker belastet, die Nachfrage nach Wohnraum steigt, Schulklassen werden grösser und die Infrastruktur stösst zunehmend an ihre Grenzen. Gleichzeitig verschwinden wertvolle Grünflächen und der dörfliche Charakter unserer Gemeinde gerät unter Druck.

Wer Wachstum fordert, muss auch ehrlich sagen, wer die Kosten dafür trägt. Es sind die Gemeinden und ihre Einwohnerinnen und Einwohner, die zusätzliche Schulräume finanzieren, Strassen ausbauen und die steigenden Anforderungen an die öffentliche Infrastruktur bewältigen müssen. Deshalb braucht es eine Politik, die nicht nur das Wachstum verwaltet, sondern die Lebensqualität der Bevölkerung ins Zentrum stellt. Für ein Orpund, das auch morgen noch lebenswert bleibt.